Enhanced Natural Attenuation (ENA) zum Abbau von heterocyclischen Kohlenwasserstoffen im Grundwasser< zurück

Heterozyklische Kohlenwasserstoffe sind toxische und zum Teil kanzerogene Verbindungen, die bei Teerölkontaminationen des Untergrundes im Grundwasser auftreten, derzeit aber noch nicht routinemäßig untersucht werden. Die bisherigen Felddaten deuten auf eine Persistenz bei gleichzeitig hoher Mobilität hin, so dass lange Schadstofffahnen im Grundwasser entstehen.

Im Rahmen dieses Projektes, das Bestandteil des BMBF-Förderschwerpunktes KORA ist, wird der mikrobielle Abbau von heterozyklischen Kohlenwasserstoffen unter verschiedenen Redoxbedingungen, wie sie in der Abstromfahne von Altlasten in der Praxis auftreten, untersucht. Da die natürlichen Abbau- und Rückhalteprozesse für eine Elimination oft nicht ausreichen, soll der mikrobiologische Abbau gezielt intensiviert werden. Das Konzept sieht vor, die Stimulierbarkeit des Abbaus durch Sauerstoff und Nährstoffdosierung zu prüfen sowie ein effizientes in-situ-Injektionsverfahren zu entwickeln. Der Abbau wird anhand definierter Schadstoffgemische und in Mikrokosmen mit kontaminiertem Grundwasser von Altlastenstandorten beurteilt.

Kontakt

Prof. Dr. Andreas Tiehm

Tel.: +49(0)721/9678-137
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Förderung

BMBF - Bundesministerium für Bildung und Forschung

im Rahmen von KORA - Kontrollierter natürlicher Rückhalt und Abbau von Schadstoffen bei der Sanierung kontaminierter Grundwässer und Böden

Projektdauer

2002 - 2007

Weitere Informationen

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