Anforderungen an Schmierstoffe im Kontakt mit Trinkwasser< zurück

DVGW-Forschungsvorhaben

Erarbeitung der mikrobiologischen Anforderungen an Schmierstoffe im Kontakt mit Trinkwasser

Es wurde bereits mehrfach festgestellt, dass zum Teil mikrobiologische Probleme, insbesondere der Nachweis von coliformen Bakterien und erhöhten Koloniezahlen, an Armaturen in Wasserversorgungssystemen auftraten, die dann bei der Ursachenforschung auf die darin eingesetzten Schmierstoffe hinwiesen. Armaturen der Wasserversorgung, die Schmierstoffe enthalten, sind z.B. Absperrarmaturen. Dabei stellen die Schmierstoffe in der Armatur ein Konstruktionselement dar. Als Anforderung gilt hier bisher die Schmierstoffleitlinie des UBA. Anforderungen in mikrobiologischer Hinsicht sind hierin nicht festgelegt. Der Einfluss der Schmierstoffe kann als langdauernde Abgabe löslicher Bestandteile unter Teilstagnationsbedingungen mit diskontinuierlicher Sauerstoff- und Frischwasserzufuhr angesehen werden.

Die Zielsetzung dieses Vorhabens besteht darin, eine für diese Situation möglichst praxisrelevante Prüfvorschrift zu entwickeln, mit der das Potential eines Schmierstoffes, unter diesen Bedingungen zu mikrobiologischen Problemen zu führen, abgeschätzt werden kann.

Veröffentlichungen zum Thema:

  • Hambsch, B.: Mikrobiologische Bewertung von Schmierstoffen in Armaturen. Veröffentlichungen aus dem Technologiezentrum Wasser Karlsruhe. Band 65, S. 95-101 (2014).

Ansprechpartner

Dr. Beate Hambsch

Tel.: +49 721/9678-220
Fax: +49 721/9678-101
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Förderung

DVGW

Projektdauer

2010-2012