Aquavalens (2013-2018)< zurück

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Aquavalens - Forschungsstrategie

EU-Collaborative Project

Grant agreement no: 311846

Protecting the health of Europeans by improving methods for the detection of pathogens in drinking water and water used in food preparation.

Molekularbiologische Methoden (wie z.B. PCR oder FISH) haben in den letzten Jahren enorme Fortschritte erzielt und werden z.B. im klinischen Bereich bereits erfolgreich eingesetzt. Das neue EU-Projekt Aquavalens hat zum Ziel, molekularbiologische Methoden für den Einsatz in der Wasseranalytik zu entwickeln. Die neuen Verfahren haben den schnellen und spezifischen Nachweis von Indikatororganismen und Pathogenen (Viren, Bakterien und Parasiten) im Fokus.

Das auf fünf Jahre ausgelegte Projekt umfasst vier Phasen. In der Phase 1 werden grundlegende molekularbiologische Untersuchungen an Pathogenen durchgeführt. In Phase 2 steht die Entwicklung verbesserter Nachweistechnologien im Fokus. Die neuen Verfahren werden anschließend in Phase 3 in großen und kleinen Wasserversorgungsunternehmen und in der Nahrungsmittelindustrie erprobt. In Phase 4 wird das neugewonnene Wissen dazu eingesetzt, die Gefährdungsabschätzungen und Strategien zum Schutz der menschlichen Gesundheit unter Einbeziehung des Klimawandels weiterzuentwickeln.

Das Aquavalens-Konsortium setzt sich aus 38 Institutionen zusammen, zu denen kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Forschungsinstitute, Wasserversorger und Fachbehörden zählen. Das interdisziplinäre Team aus Ingenieuren, Naturwissenschaftlern und politischen Entscheidungsträgern wird von Prof. Paul Hunter von der Norwich Medical School, University of East Anglia koordiniert. Im Rahmen des Projektes wirkt das TZW über die gesamte Laufzeit an mehreren Arbeitspaketen mit. Die Abteilung Umweltbiotechnologie und Altlasten entwickelt Methoden zum „Microbial Source Tracking“ und koordiniert das zentrale Arbeitspaket zur Standardisierung und Validierung der neu entwickelten molekularen Nachweismethoden. Die Abteilung Mikrobiologie entwickelt u.a. neue FISH-Nachweise und führt in Phase 3 die Erprobungen der neu entwickelten Nachweistechnologien in Wasserwerken unter Praxisbedingungen durch.

Schlagwörter: Molekulare Methoden, Nachweis von Pathogenen, neuartige Detektionsverfahren

Ansprechpartner

Prof. Dr. Andreas Tiehm

Tel.: +49(0)721/9678-137
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Förderung

European Commission (Contract Number: 311846)

Projektdauer

2013-2018