WEKNOW (2003-2005)< zurück

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Teilnehmer des ersten Workshops zum Thema "Sampling and monitoring within the EU"

EU-Proposal Nr.: EVK1-2001-00315

Web-based European Knowledge Network on Water

Im September 2005 wurde das 3jährige EU-Forschungsvorhabens Web-based European Knowledge Network on Water (WEKNOW) (EVK1-CT-2002-20004) abgeschlossen. Ziel von WEKNOW war es, ein Netzwerk zu etablieren, um den Wissensaustausch auf dem Gebiet der Wasserforschung innerhalb der europäischen Union und auch der EU-Beitrittskanditaten zu fördern und damit zu einer Angleichung des Wissensstandards und zu einer sicheren Trinkwasserversorgung in Europa beizutragen.

Die Abteilung Mikrobiologie betreute im Rahmen dieses Projekts das Arbeitspaket „Sampling and Monitoring". Am TZW wurden insgesamt 3 Workshops durchgeführt, die sich mit den Themen "Sampling and monitoring within the EU Directive 98/83/EC - current status in EU-Member and Pre-accession States", "Sampling and Monitoring in risk-based approach“ und "Metals in distribution systems and domestic installations“ befassten.

An den Workshops nahmen Experten aus verschiedenen europäischen Ländern teil, wobei insbesondere die osteuropäischen Staaten stark vertreten waren.

Die Ergebnisse der Workshops wurden in Positionspapieren zusammengefasst und im Rahmen von zwei WEKNOW-Konferenz im Oktober 2004 in Kuopio (Finnland) und im Juni 2005 in Bratislava (Slovakei) einem internationalen Expertenkreis vorgestellt.
Darüber hinaus wurden 2 Booklets „Inventory on metals in distribution systems and domestic installations in Europe - use, requirements and sampling strategies“ und „Inventory on sampling strategies in Europe and monitoring issues related to water safety plans“ erarbeitet und auf der Konferenz in Bratislava verteilt.

Im Rahmen des WEKNOW Projektes hat das TZW zudem an Trainingskursen zur Mikrobiologie und Analytik mitgewirkt, welche im Januar und Juni 2004 in Bratislava durchgeführt wurden. Die Trainingskurse sollten zu einem Wissensaustausch zwischen alten und neuen EU Mitgliedsstaaten sowie Beitrittskandidaten insbesondere im Hinblick auf die Anforderungen der neuen EU Trinkwasser-Richtlinie beitragen.



Ansprechpartner

Dr. Beate Hambsch

Tel.: +49(0)721/9678-220
Fax: +49(0)721/9678-101
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