TRUST: Trinkwasserversorgung in prosperierenden Wassermangelregionen nachhaltig, gerecht und ökologisch verträglich - Entwicklung von Lösungs- und Planungswerkzeugen zur Erreichung der nachhaltigen Entwicklungsziele am Beispiel der Region Lima/Peru

Das TZW entwickelt im Verbundprojekt TRUST gemeinsam mit Experten verschiedener Disziplinen neue Planungswerkzeuge sowie integrierte Wasserver- und Abwasserentsorgungskonzepte am Beispiel der Region Lima/Perú.

Diese Region steht stellvertretend für viele Wassermangelgebiete weltweit. Eine zusätzliche Herausforderung für ein nachhaltiges Wasserressourcenmanagement ist hier die unzureichende Datenbasis über Menge und Qualität von Gewässern. Die Arbeiten in TRUST sollen dazu beitragen, die nachhaltigen Entwicklungsziele „Wasser“ der Vereinten Nationen (Agenda 2030) zu erreichen.

Das TZW wird in der Zusammenarbeit mit dem Institut für Wasser und Gewässerentwicklung (IWG), dem Institut für Photogrammetrie und Fernerkundung (IPF) (beide KIT), der Firma OTT sowie mit den lokalen Akteuren die Datengrundlage schaffen. Diese mündet in ein vom TZW und der Fa. Disy entwickeltes Entscheidungsunterstützungs- und Risikomanagementsystem für Wasserversorger. Das Einzugsgebiet einer Talsperre in Sachsen dient als Testgebiet, um die Methoden zu entwickeln und gemeinsam mit der Landestalsperrenverwaltung Sachsen (LTV) die Übertragbarkeit der Ergebnisse zu untersuchen.

Gemeinsam mit dem Institut für Siedlungswasserbau der Universität Stuttgart (ISWA) und dem Ingenieurbüro ipp werden Konzepte zur Wasserversorgung und zur Wasserwiederverwendung entwickelt, um die verfügbaren Wasserressourcen möglichst effizient zu nutzen.

Das Institut ZIRIUS der Universität Stuttgart koordiniert das Projekt, identifiziert gemeinsam mit dem Beratungsunternehmen decon international die Akteure im peruanischen Wassersektor sowie mögliche Nutzungskonflikte und entwickelt Schulungsmaßnahmen.

TRUST wird im Rahmen der Fördermaßnahme „GROW – Globale Ressource Wasser” im Programm „Forschung für Nachhaltige Entwicklung (FONA)” vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

Ansprechpartner

Dipl.-Geoökol. Sebastian Sturm
Karlsruher Straße 84
76139 Karlsruhe
Deutschland

Tel.: +49(0)721/9678-207
Fax: +49(0)721/9678-102
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