Reduzierung der PSM-Belastung bei ausgewählten Rohwässern für die Trinkwasserversorgung in Baden-Württemberg< zurück

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Brunnenhaus
Das TZW koordiniert im Rahmen eines Forschungsvorhabens der DVGW-Landesgruppe Baden-Württemberg bei drei Wasser-versorgungsunternehmen Aktionskreise, in denen Maßnahmen zur Reduzierung des Eintrags von PSM-Wirkstoffen und Metaboliten diskutiert und festgelegt werden.

Kurzbeschreibung:

Die Auswertungen der Grundwasserdatenbank Wasserversorgung (GWD-WV) haben gezeigt, dass in Baden-Württemberg nach wie vor PSM-Belastungen des für die Trinkwasserversorgung genutzten Grundwassers vorliegen. In über der Hälfte aller Wasserschutzgebiete werden Pflanzenschutzmittel oder deren Abbauprodukte gefunden. Deshalb sind in Gebieten ohne bisherige gezielte Maßnahmen weitere Schritte zur Reduzierung von Einträgen dieser im Grundwasser nicht erwünschten Stoffe zwingend notwendig.

Für mögliche Gebiete wurden bzw. werden vom TZW im Auftrag der LUBW Gebietsbegehungen durchgeführt, um die Herkunft der Rohwasserbelastungen zu überprüfen. Die hierbei aufgenommenen Daten stellen eine erste Diskussionsgrundlage dar, um mit fachlich fundiertem Wissen in Gespräche mit den betroffenen Akteuren (Wasserversorger, Landwirte, Landhandel, PSM-Hersteller und Behördenvertreter) einzutreten.

Im Rahmen der Förderung durch die DVGW- Landesgruppe Baden-Württemberg wurden nun für drei Gebiete Aktionskreise mit den betroffenen Akteuren ins Leben gerufen, in denen unter Koordination des TZW Maßnahmen diskutiert und festgelegt werden, die einen Eintrag der auffälligen Wirkstoffe bzw. deren Metaboliten ins Grundwasser reduzieren und ggf. ganz verhindern können.

Ansprechpartner

Dipl.-Hyd. Matthias Geiges

Tel.: +49(0)721/9678-282
Fax: +49(0)721/9678-102
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Projektdauer

2014 - 2016