Effekt-Biomonitoring von Arzneimitteln< zurück

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Zusammenfassende Darstellung des Projektdesigns (Grafik: R. Triebskorn)

Das Umweltbundesamt fördert seit März 2014 das auf zwei Jahre angelegte Forschungsprojekt “Von der Theorie zur Wirklichkeit – Überprüfen geeigneter Organismen und angepasster Testsysteme für das Biomonitoring von Arzneimitteln. Teil II: Fallbeispiele (Eff-Pharm)“.

Projektziel ist die Entwicklung von Wirkmechanismus-basierten In-vitro-Testsystemen für das effektorientierte Biomonitoring von Arzneimitteln am Beispiel der Wirkstoffklassen nichtsteroidale Schmerzmittel und Betablocker. Solche In-vitro-Tests sollen bei der Überwachung schädlicher Umweltwirkungen von Arzneimitteln nach deren Zulassung angewendet werden. Voraussetzung ist, dass diese Testsysteme populationsrelevante Effekte abbilden können. So kann der Zusammenhang zwischen einer vorausschauenden Umweltrisikobewertung und potentiell zu beobachtenden Effekten im Freiland hergestellt werden. Das Projekt wird von der Universität Tübingen koordiniert. Das DVGW-Technologiezentrum Wasser in Karlsruhe begleitet die Labor- und Freilanduntersuchungen sowie die Validierung der entwickelten In-vitro-Testsysteme durch chemische Analysen. Die Ergebnisse des zweijährigen Forschungsprojektes liegen Mitte 2016 vor und sollen danach in der Praxis ihre Anwendung finden.

Kontakt

Dr. Marco Scheurer

Tel.: +49 721 9678-255
Fax: +49 721 9678-104
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Projektpartner

Institut für Evolution und Ökologie, Physiologische Ökologie der Tiere, Universität Tübingen

GWT-TUD, TU Dresden

Steinbeis-Innovationszentrum Zellkulturtechnik, Mannheim

Universität Frankfurt

Steinbeis Transferzentrum Ökotoxikologie, Rottenburg

Förderung

Umweltbundesamt (UBA), FKZ 3713634102

Projektdauer

03/2014 – 02/2016