PAK-Freisetzung aus tauchgeteerten Rohren (2000-2003)< zurück

DVGW-Forschungsvorhaben W 2/99 F

Untersuchung der PAK-Freisetzung aus tauchgeteerten Rohren unter besonderer Berücksichtigung verschiedender Wasserqualitäten

Das Forschungsvorhaben wurde in den Jahren 2000 bis 2003 durchgeführt und beschäftigte sich wissenschaftlich mit den grundlegenden Mechanismen der PAK-Freisetzung aus tauchgeteerten Rohren.

Das Ziel bestand darin aufzuklären, unter welchen Bedingungen PAK aus tauchgeteerten Rohren bei der Trinkwasserverteilung freigesetzt werden können. Die Wechselwirkungen zwischen Wasserphase, Biofilm, Inkrustation und Teerauskleidung sollten untersucht wer-den, um daraus Schlussfolgerungen zur Vermeidung einer möglichen Freisetzung von PAK für die Praxis der Trinkwasserversorgung zu erarbeiten.

Die Ergebnisse des Forschungsvorhabens zeigten, dass bei tauchgeteerten Rohrleitungen keine Freisetzung von PAK über dem Trinkwassergrenzwert zu befürchten ist, wenn diese unter chlorfreien Bedingungen aerob konstant betrieben werden. Unter diesen Bedingungen bildet sich ein Biofilm auf der Oberfläche, der einen mikrobiellen Abbau der PAK ermöglicht. Zusätzlich sind die Rohrleitungen mit einer Eisenoxidhydroxidschicht belegt, an der PAK sorbieren. Im Rahmen des Forschungsprojektes wurden entsprechende Betriebsstrategien für Wasserversorger erarbeitet.

Ansprechpartner

Dr. Beate Hambsch

Tel.: +49(0)721/9678-220
Fax: +49(0)721/9678-101
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Förderung

DVGW

Forschungsvorhaben W2/99 F

Projektdauer

2000-2003