Hochenergetische Mikrokompartimente in der Biotechnologie< zurück

Innovative Methoden zur Herstellung von hochenergetischen Mikrokompartimenten wie z.B. die Anwendung von Ultraschall oder leistungsfähigen Elektroden eröffnen neue Möglichkeiten in der Biotechnologie. Anwendungsbereiche sind beispielsweise die Behandlung von Schadstoff-belasteten Wässern, die Desinfektion oder die Umwandlung von Biomasse. Die neuen Techniken können sowohl allein als auch in kombinierten Hybrid-Verfahren eingesetzt werden. Insbesondere in Kombination mit mikrobiologischen Verfahren besteht ein großes Potential, die Leistungsfähigkeit zu erhöhen und den Energiebedarf zu senken. Voraussetzung für die Entwicklung wettbewerbsfähiger biotechnischer Prozesse ist ein ausreichendes Verständnis der Reaktionsmechanismen, der möglichen Nebenreaktionen und der Interaktionen mit Mikroorganismen und Enzymen.

Die Arbeitsgruppe befaßt sich hauptsächlich mit der Anwendung von Ultraschall und Elektrochemie im Bereich Umweltbiotechnologie und Bioingenieurwesen. Die Aktivität von Mikroorganismen wird in Gegenwart von Ultraschall und elektrischen Feldern untersucht. In integrierten Verfahren werden sonochemische und elektrochemische Prozesse genutzt, um die mikrobielle Aktivität beim Schadstoffabbau und der Klärschlammbehandlung zu erhöhen. Darüber hinaus werden Hybrid-Technologien mit UV-Bestrahlung und Mikrowellen betrachtet. Die Potentiale und Grenzen der Anwendung hochenergetischer Mikrokompartimente in der Biotechnologie werden beurteilt.

Die Arbeitsgruppe wird von der „European Science Foundation“ im Rahmen der COST Aktion D32 mit dem Thema "Chemistry in High-Energy Microenvironments” unterstützt. (http://cost.cordis.lu).

Ansprechpartner

Prof. Dr. Andreas Tiehm

Tel.: +49(0)721/9678-137
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Projektpartner

Förderung

European Science Foundation

Projektdauer

2004 - 2009