TZW aktuell: Klimawandel und Extremereignisse erfordern neue Strategien

Die langanhaltenden Perioden großer Hitze und Trockenheit haben dazu geführt, dass in einigen Regionen Deutschlands die Verfügbarkeit von Trinkwasser eingeschränkt war. Der geringeren Verfügbarkeit von Grundwasser und von Wasser aus Talsperren, Flüssen, Bächen oder Quellen steht ein zunehmender Bedarf beispielsweise für die Kühlung von Kraftwerken und Industrieanlagen oder die Bewässerung von landwirtschaftlichen Flächen und Grünanlagen gegenüber. Aufgrund des Klimawandels ist davon auszugehen, dass die Diskrepanz zwischen Wasserdargebot und Wasserbedarf sich zukünftig insbesondere auf regionaler Ebene noch verschärfen wird. Der aktuelle Newsletter Nr. 47 berichtet zu Projekten im TZW zu den Auswirkungen des Klimawandels auf die Trinkwasserversorgung und der Erarbeitung von Konzepten, um den negativen Folgen entgegenzuwirken. Dazu zählen zwei Projekte im Rahmen des KLIMOPASS-Programms sowie die Initiative Masterplan Wasserversorgung in Baden-Württemberg. Weitere Projekte untersuchen die Veränderungen der Qualität in den Wasserressourcen sowie die Auswirkungen erhöhter Temperaturen im Verteilnetz.

Der Newsletter informiert außerdem über folgende Themen:

  • Ein Stoff, mehrere Quellen – eine neue Herausforderung für Wasserversorgung und Behörden
  • PSM-Belastung in den Rohwasserressourcen der Trinkwasserversorgung
  • Antibiotikaresistenzen und Microbial Source Tracking am Tai See in China
  • Geruchsschwellenwert im Rahmen der Hygieneprüfung nach KTW-Bewertungsgrundlage
  • Legionellen im Kaltwasser
  • EU-Projekt zur Digitalisierung

Newsletter Nr. 47 (10/2019) pdf-Datei

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