Vulnerabilitätsanalyse von Wasserversorgungsunternehmen im südlichen Schwarzwald hinsichtlich des Klimawandels< zurück

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Klimaprognosen und Untersuchungsgebiet

In weiten Teilen Südwestdeutschlands sind die lokalen Wasserressourcen auf Kluftsysteme im Festgestein mit geringer Speicherfähigkeit bzw. saisonaler Ergiebigkeit
beschränkt. Bereits in der Vergangenheit traten bei einzelnen Quellwasserversorgungen Probleme in den Sommermonaten durch ein eingeschränktes Dargebot auf. Nach den
aktuellen Klimaprognosen wird das Ausmaß der Trocken- bzw. Hitzeperioden zunehmen. Bei fehlender Grundwasserneubildung steigt dabei die Wasserabgabe stark an, so dass mit wachsenden Problemen für die Versorgungssicherheit zu rechnen ist.

Eine Bewertung der Landesfläche durch die Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz (LUBW) ergab, dass der südliche Schwarzwald die höchste Vulnerabilität in Baden-Württemberg aufweist. Neben geringen Reservoirgrößen ist hier der Grad der Vernetzung gering und es fehlt ein Fernwasserversorger als zweites Standbein. Dieser Bereich wurde als Untersuchungsgebiet ausgewählt. Im Auftrag der LUBW wurden in der Zeit Januar bis November 2014 durch das Technologiezentrum Wasser in Karlsruhe (TZW) in Zusammenarbeit mit der Firma GIT Hydros Consult GmbH in Freiburg folgende Arbeiten durchgeführt.

  • Erfassung der Wasserversorgungsstrukturen
  • Prognose des Wasserbedarfs
  • Entwicklung von Berechnungsmodellen zur Prognose des Quellwasserdargebots
  • Bewertung der Vulnerabilität mittels einer universell anwendbaren Methodik

Ansprechpartner

Dr.-Ing. Stefan Stauder

Tel.: +49 (0)721/9678-122
Fax: +49( 0)721/9678-109
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Dipl.-Geoökol. Thilo Fischer
Karlsruher Str. 84
76139 Karlsruhe
Deutschland

Tel.: +49(0)721 9678 281
Fax: +49(0)721 9678 102
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Förderung

LUBW / Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg

Projektdauer

Januar - Dezember 2014