Entwicklung eines Verfahrens zur direkten Bewertung der Wirkung von Korrosionsinhibitoren im Verteilungssystem sowie einer Entscheidungsgrundlage für alternative Maßnahmen< zurück

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Versuchsanlage für Inhibitoruntersuchungen
Teilprojekt I: Vorversuche an Versuchsanlagen und Zustandsanalyse für Verteilungssysteme

Ein wesentliches Einsatzfeld für Korrosionsinhibitoren ist die Vermeidung von Rostwasser bei der Wasserverteilung. Hinweise zur zentralen Zugabe von Korrosionsinhibitoren werden in den Arbeitsblättern W 215-1 und W 215-2 gegeben. Ein wesentlicher Punkt ist die Überprüfung und Überwachung der Wirksamkeit des Inhibitors.

Das Ziel des Forschungsvorhabens besteht darin, ein direkt im Netz anwendbares Verfahren zu etablieren, welches unter den gegebenen Randbedingungen eindeutige Aussagen erlaubt, ob

  • die Rostwasserprobleme mit Korrosionsvorgängen in Verbindung stehen und der Einsatz von Inhibitoren zielführend ist,
  • der verwendete Korrosionsinhibitor bei der vorliegenden Materialsituation und den hydraulischen Gegebenheiten geeignet ist und
  • die Dosierkonzentration optimal ist.

Darüber hinaus wird auch eine konkrete Vorgehensweise zur Auswahl repräsentativer Messstellen sowie eine Entscheidungsmatrix für alternative Maßnahmen zur Vermeidung von Rostwasser bei der Trinkwasserverteilung erarbeitet.

Schwerpunkt des Projekts bilden Untersuchungen an Versuchanlagen und in Trinkwasserverteilungssystemen bei Veränderungen der Inhibitordosierungen.

Ansprechpartner

Dr. rer. nat. Andreas KorthVisitenkarte downloaden
Dipl.-Ing. Matthias LohmannVisitenkarte downloaden

Laufzeit

01.06.2011 – 31.01.2016