FIWARE4Water

FIWARE for the Next Generation Internet Services for the WATER sector

Digitalisierung im Wassersektor

Fiware4Water beabsichtigt, den Wassersektor an die IT-Plattform FIWARE anzubinden. Mehrere Schnittstellen und Tools werden zum Nutzen aller Endnutzer des Wassersektors entwickelt und anhand von vier Demo-Fällen in Europa demonstriert.

FIWARE ist eine offene IT-Plattform, die im Rahmen des von der Europäischen Kommission im Jahr 2011 ins Leben gerufenen Public-Private Partnership Program on the Future Internet (FI-PPP) geschaffen wurde. Seit ihrer Gründung hat sich diese Gemeinschaft entwickelt und ist heute ein globales Ökosystem von Entwicklern, Innovationszentren, Beschleunigern, Städten, KMU und Start-ups. Es erleichtert die Entwicklung innovativer digitaler Lösungen.

Im Wassersektor kommt die IT-Entwicklung von Anwendungen und Management-Tools mit Big Data erst recht spät, zumal es sich um einen sehr fragmentierten Sektor handelt und die Probleme in Bezug auf Systeminteroperabilität, Datenstandardisierung, Semantik und Formataustausch weiterhin bestehen.

Fiware4Water beabsichtigt daher, den Wassersektor an die IT-Plattform FIWARE anzubinden. Mehrere Schnittstellen und Tools werden zum Nutzen aller Endnutzer des Wassersektors entwickelt und anhand von vier Demo-Fällen in Europa demonstriert:

  • Wasserversorgungssystem der Stadt Athen (GR),
  • Trinkwasserversorgungsnetz der Stadt Cannes (FR),
  • Kläranlage Amsterdam (NL),
  • Intelligente Zähler für die Bürger von Cranbrook (UK)

Das TZW bearbeitet in dem Projekt zwei Schwerpunkte:

  • den Test einer im Rahmen des Projektes neu entwickelten Multiparametersonde im Modell eines Trinkwasserverteilungsnetzes am TZW sowie in der Stadt Cannes
  • Entwicklung eines Verfahrens/Algorithmus für die automatisierte Eventdetektion in Zeitreihen von Wasserqualitätssensoren
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