Wasser im Wandel: Das 32. Trinkwasserkolloquium in Dresden

Blick in den Vortragssaal beim 32. Trinkwasserkolloquium

Blick in den Vortragssaal beim 32. Trinkwasserkolloquium

Referierende 2026

Referierende 2026

RiskPlus-Stand beim 32. Trinkwasserkolloquium

RiskPlus-Stand beim 32. Trinkwasserkolloquium

Am 12. Mai 2026 fand im Rathaus Dresden das 32. Trinkwasserkolloquium des TZW statt, bei dem sich die Teilnehmenden im Rahmen des jährlichen Treffens der Wasserbranche über aktuelle Zukunftsthemen der Wasserversorgung informierten.

Expertinnen und Experten – zum Teil gemeinsam mit Partnern aus der Praxis – informierten in verschiedenen Themenblöcken über aktuelle Entwicklungen und Fragestellungen in der Wasserwirtschaft.

Unter der Leitung von Dr. Josef Klinger, Geschäftsführer des TZW, standen im ersten Themenblock folgende Aspekte im Fokus:

  • PrognEAU als Werkzeug zur Vorhersage des Wasserbedarfs
  • Klimastress- und Resilienztests als Instrument der strategischen Vorsorge in Thüringen
  • die Frage, inwiefern Trinkwasser als nutzbare Wärmequelle eingesetzt werden kann

Weitere von Dr. Andreas Korth, Leiter des TZW-Standorts Dresden, moderierte Beiträge widmeten sich dem Risikomanagement:

  • für das Wasserwerk der Südthüringer Fernwasserversorgung
  • für die Trinkwassernetze in Naumburg und Weißenfels
  • sowie einer Risikoanalyse zur Wassertemperatur bei Gelsenwasser

Zusätzlich wurden folgende Themen behandelt:

  • Talsperren im Klimawandel
  • neue molekularmikrobiologische Nachweismethoden für Cyanobakterien
  • Erkenntnisse aus der optischen Inspektion von Trinkwasserleitungen
  • sowie die Nutzung von Spüldaten zur Bewertung von Versorgungsnetzen

Das TZW legt beim Trinkwasserkolloquium einen besonderen Fokus auf die Praxisrelevanz der Themen. So zeigten auch diesmal mehrere Vorträge mit Beteiligung von Praxispartnern aus Wasserversorgung und Behörden, darunter die Südthüringer Fernwasserversorgung, die Gelsenwasser AG sowie das Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz, wie wichtig der enge Austausch zwischen Forschung und Anwendung ist. Das belegten auch die Diskussionen im Anschluss an die Vorträge sowie in den Pausen, die zum Netzwerken zwischen den Teilnehmenden aus Wasserversorgung, Hochschulen, Industrie und Behörden genutzt wurden.

Das große Interesse und die rege Diskussion bestätigten erneut die Bedeutung des Trinkwasserkolloquiums als wichtige Plattform für Wissenstransfer und Networking in der Wasserbranche. Auch 2027 wird die Veranstaltung fortgesetzt; der Termin folgt rechtzeitig.

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