Online-Fluoreszenzsensor zur Bestimmung organischer Inhaltsstoffe zur Kontrolle und Steuerung von Wasserwerksprozessen

Prototyp des Fluoreszenzsensors (bbe Moldaenke GmbH)

Ein am TZW entwickeltes Verfahren zur Charakterisierung und Quantifizierung von natürlichem organischem Material (natural organic matter, NOM) konnte erfolgreich auf einen neu entwickelten Online-Sensor übertragen werden und wurde in verschiedenen Anwendungsfällen getestet.

Ein am TZW entwickeltes Verfahren zur Charakterisierung und Quantifizierung von natürlichem organischem Material (natural organic matter, NOM) konnte erfolgreich auf einen neu entwickelten Online-Sensor übertragen werden. Mit Hilfe des Sensors ist es möglich, einzelne Fraktionen des NOM wie Huminstoffe, Biopolymere und Chlorophyll online zu erfassen. Darüber hinaus werden die Temperatur, Trübung und der spektrale Schwächungskoeffizient (SSK) bei 255 nm erfasst. Erste Langezeitversuche mit Prototypen zeigen, dass der Sensor unter Praxisbedingungen stabil arbeitet. Besondere Sorgfalt muss jedoch bei der Reinigung der Messküvette erfolgen. Zwar verfügt der Sensor über eine automatische Reinigungseinheit, trotzdem ist für die Prototypen in Abhängigkeit der Rohwassersituation eine regelmäßige manuelle Reinigung zu empfehlen.

 

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