Möglichkeiten der Verlängerung von Eichfristen bei Haus- und Wohnungswasserzählern

Für eine fundierte Diskussion über die Anpassung der Eichfristen von Wasserzählern werden im Rahmen des Forschungsvorhabens historische Daten umfangreich analysiert und Messungen zur Messgenauigkeit an Wasserzählern nach Ablauf der Eichfrist durchgeführt.

 Für eine fundierte Diskussion über die Anpassung der Eichfristen von Wasserzählern werden im Rahmen des Forschungsvorhabens historische Daten umfangreich analysiert und Messungen zur Messgenauigkeit an Wasserzählern nach Ablauf der Eichfrist durchgeführt werden.

Nach dem deutschen Eichrecht wird für die Eichfrist von Haus- und Wohnungswasserzählern zwischen dem Einsatz im Kaltwasser- und Warmwasserbereich unterschieden. Für Kaltwasserzähler beträgt die Eichfrist 6, für Warmwasserzähler 5 Jahre. Unter Berücksichtigung des Stichprobenverfahrens (Verlängerung der Eichfrist um 3 Jahre) ergibt sich für Deutschland mit ca. 7,5 Jahren im internationalen Vergleich gegenüber anderen europäischen Ländern mit > 10 Jahren vergleichsweise kurze Nutzungsdauern, obwohl nach europäischer Richtlinie (MID) die gleichen Regelungen für das Inverkehrbringen von Wasserzählern gegeben sind.

Die Wasserversorgungsbranche steht in der Pflicht, den Kunden nur mit gerechtfertigten Kosten zu belasten und zudem einen die Ressourcen schonenden Betrieb zu gewährleisten. Bei Trinkwasser ergeben sich gegenüber anderen Medien hohe Kosten für den Gerätewechsel im Vergleich zum während der Betriebsperiode gemessenen Medium. Daher stellt sich die Frage nach einer möglichen Verlängerung bzw. Flexibilisierung der Eichfristen für Wasserzähler.

Damit eine fundierte Diskussion zu einer möglichen Anpassung der Eichfristen für Wasserzähler geführt werden kann, sind umfassende Auswertungen erforderlich. Aus diesem Grund werden im Rahmen des Forschungsvorhabens historische Daten umfangreich analysiert und Messungen zur Messgenauigkeit an Wasserzählern nach Ablauf der Eichfrist durchgeführt.

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