Erfahrung für die Zukunft nutzen

Seit 1859 fördert der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches die praxisnahe Forschung für die Wasserversorgung in Deutschland. Durch Forschung werden technische Herausforderungen frühzeitig erkannt und eine zukunftsweisende Weiterentwicklung des Gas- und Wasserfachs gefördert. Das Technologiezentrum Wasser ist seit seiner Gründung im Jahr 1991 stetig gewachsen, hat sich den innovativen Herausforderungen angepasst und entsprechende Rahmenbedingungen geschaffen.

2017 - ERWEITERUNG STANDORT KARLSRUHE

Einweihung des Erweiterungsbaus am Standort Karlsruhe-Hagsfeld. Neben dem bisherigen Bau an der Karlsruher Straße entsteht ein moderner Neubau mit luftigen Büros und geräumigen Laboren. Das neue Gebäude wird von Minister Untersteller und Präsidium und Vorstand des DVGW eröffnet.

2013 - ERWEITERUNG DURLACHER WALD

Die steigende Nachfrage nach Prüfungen von Produkten für den Einsatz im Trinkwasser machte es notwendig, die Kapazitäten der Prüfstelle Wasser am Standort Durlacher Wald zu erweitern. Hierzu wurde im Jahr 2010 ein Prüfhallenneubau realisiert, der eine ideale Infrastruktur bietet. Im Jahr 2013 wurde zudem der komplette Bürobereich modernisiert.

 

2010 - NEUE GESCHÄFTSFÜHRUNG

Dr. Josef Klinger wird Geschäftsführer des TZW.

2006 - UMZUG DER AUSSENSTELLE DRESDEN

Nachdem der Standort beim Hochwasser 2002 überflutet wurde, erfolgte 2006 der Umzug an den heutigen Standort im Wasserwerk Hosterwitz, in dem von der DREWAG durch den Ausbau des Altwerkes Labor-, Technikums- und Arbeitsräume für das TZW errichtet wurden. Seit 2006 liegt der Arbeitsschwerpunkt der Außenstelle neben der regionalen Beratung der Wasserversorgungsunternehmen auf dem Gebiet der Wasserverteilung.

1995 - NEUBAU IN KARLSRUHE

Nach der Gründung des Technologiezentrums Wasser beschließt der DVGW die Errichtung eines Neubaus in Karlsruhe-Hagsfeld mit Büros, Technikräumen und Laboren für die neue Forschungseinrichtung. Am 1. Juli 1993 erfolgte der erste Spatenstich, am 18. Mai 1994 konnte das Richtfest gefeiert werden. Anfang Juli 1995 war der Einzug abgeschlossen.

1991 - GRÜNDUNG DES TZW

Gründung des Technologiezentrums Wasser (TZW) aus der Abteilung „Wasserchemie“ der DVGW-Forschungsstelle heraus. Als Leiter wird Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Kühn (Bild beim Spatenstich des Neubaus 1993) berufen.

Nach der Liquidation des Forschungszentrums Wassertechnik wurde am 15. April 1991 am Standort der Kläranlage Dresden-Kaditz eine Außenstelle des Technologiezentrums Wasser gegründet. Das Forschungszentrum Wassertechnik war die zentrale Einrichtung für die anwendungsorientierte Forschung im Bereich Wasserversorgung und Abwasserbehandlung in der DDR. 

1977 - DVGW-FORSCHUNGSSTELLE

Zusammenführung der zum DVGW gehörenden Abteilungen „Gas, Erdöl und Kohle“, „Feuerungstechnik“ und „Wasserchemie“ am Engler-Bunte-Institut als „DVGW-Forschungsstelle am Engler-Bunte-Institut der Universität Karlsruhe“. Lehrstuhlinhaber für Wasserchemie war Prof. Dr. Heinrich Sontheimer.

1947 - WASSERCHEMIE AN DER UNIVERSITÄT

1907 nimmt die "Lehr- und Versuchsgasanstalt" des DVGW in Karlsruhe ihre Arbeit auf, nachdem frühere Anläufe aus finanziellen Gründen gescheitert waren. Sie soll drei Aufgaben erfüllen: Lehrbetrieb, Forschung, Prüfungs- und Untersuchungsstelle. Aus der Lehr- und Versuchsgasanstalt wird 1919 das Gasinstitut und 1950 das Engler-Bunte-Institut für Mineralöl- und Kohleforschung mit den Bereichen Gastechnik und Feuerungstechnik sowie seit 1947 den Bereich Wasserchemie. Nun werden auch Wasserkurse angeboten.

 

1859 - EIN VEREIN FÜR DAS GAS- UND WASSERFACH

Gründung des „Vereins deutscher Gasfachmänner und Bevollmächtigter deutscher Gas-Anstalten“. 1870 werden die Wasserfachleute in den Verein aufgenommen, der seinen Namen in "Verein von Gas- und Wasserfachmännern Deutschlands" ändert.  Am 30. Mai 1876 werden auch die Fragen der städtischen Entwässerung in die Vereinsaufgaben aufgenommen. Der DVGW Deutscher Verein für das Gas- und Wasserfach entsteht. Für den DVGW ist die Forschung seit seiner Gründung die Basis für Innovationen in der Gas- und Wasserversorgung.