PFAS im Fokus: Gesetzliche Neuerungen und langjähriges Wissen des TZW

PFAS im Wasser. Foto: zimmytws

PFAS im Wasser. Foto: zimmytws

Die neuen PFAS-Grenzwerte für Trinkwasser, die seit dem 12. Januar 2026 gelten, rücken das Thema erneut stark in den Mittelpunkt der öffentlichen und fachlichen Aufmerksamkeit. Als eines der führenden wasserfachlichen Kompetenzzentren in Deutschland verfügt das TZW über umfassendes Know-how in der Analytik, sowie der Aufbereitung und Entfernung von PFAS.

Um Wasserversorger, Behörden und Fachleute bestmöglich zu unterstützen, stellen wir Ihnen aktuelle Informationen in Form unseres PFAS‑Flyers sowie erste Hinweise zu unserer Fachveranstaltung „Das Thema: PFAS“ am 19. Mai 2026 zur Verfügung.

 

PFAS-Summengrenzwert in Kraft getreten

Die neuen Vorgaben setzen die europäische Trinkwasserrichtlinie vollständig in nationales Recht um.
Ab dem 12. Januar 2026 gilt ein Summen‑Grenzwert von 100 ng/L für die 20 wichtigsten trinkwasserrelevanten PFAS‑Verbindungen (Summe PFAS‑20).

Das TZW unterstützt mit aktueller Forschung, Praxiswissen und technischen Lösungen dabei, die neuen Anforderungen zuverlässig umzusetzen. Dies gilt insbesondere auch vor dem Hintergrund, dass ab 12.01.2028 ein weiterer, noch niedrigerer PFAS-Grenzwert von 20 ng/L für dann vier ausgewiesene PFAS-Verbindungen in Kraft treten wird. Sprechen Sie uns an!

PFAS im Fokus: Unser Know-how am TZW

Das TZW: DVGW‑Technologiezentrum Wasser beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv mit der Stoffgruppe der PFAS – lange bevor das Thema die breite Aufmerksamkeit erhielt. Unsere Expertinnen und Experten forschen umfassend zu Vorkommen, Verhalten und Entfernung dieser „Ewigkeitschemikalien“ und unterstützen unterschiedlichste Akteure aus Wasserversorgung, Behörden, Industrie und Infrastruktur mit fundierten technisch‑wissenschaftlichen Expertisen.

Zum Spektrum unserer Arbeiten gehören unter anderem:

  • die Verfrachtung von PFAS im Grundwasser,
  • der Stofftransport aus belasteten Böden in Nutzpflanzen,
  • sowie die Freisetzung von PFAS aus Materialien.

Mit unserem interdisziplinären Know-how und aktuellen Forschungsprojekten entwickeln wir Lösungen, die den Herausforderungen rund um PFAS zuverlässig begegnen.

Infoflyer „PFAS in der Umwelt. Anforderungen und Lösungen“ (PDF)

Veranstaltung - DAS Thema: PFAS

Bei unserer Fachveranstaltung beleuchten und bewerten wir die Verfahren zur PFAS-Entfernung bei verschiedenen Randbedingungen, neue Grenzwerte und Richtlinien sowie ihre Bedeutung für Wasserversorgung und Praxis.
Das TZW und seine Partner stellen aktuelle Forschungsansätze, Projekte und Lösungen rund um PFAS vor. Es wird ein fundierter Überblick über den Stand der Technik gegeben. 

Seien Sie dabei, wenn wir gemeinsam Herausforderungen und Zukunftsperspektiven diskutieren. 

Save the Date: 19. Mai 2026 – „Das Thema: PFAS“

Detaillierte Informationen folgen demnächst auf unserer Veranstaltungsseite.

Aktuelle Forschungsprojekte - Das macht das TZW bei PFAS derzeit

Das TZW arbeitet in mehreren aktuellen Forschungsprojekten an innovativen Lösungen zur PFAS‑Entfernung, zur Behandlung belasteter Konzentrate, zur Sanierung von Boden und Grundwasser sowie im EU‑Projekt ZeroPM an nachhaltigen Strategien gegen persistente Stoffe.

Entfernung von PFAS aus Grund- und Abwässern (PFAStrea) 

PFAS-Entfernung aus Membran-Konzentraten​ (PFAS-Konz)

Innovatives modulares System zur nachhaltigen Reduzierung von PFAS-Kontaminanten aus Boden und Grundwasser (PFClean)

Zero Pollution of Persistent, Mobile substances (ZeroPM)

Entwicklung einer Herkunftsanalytik von Trifluoressigsäure (TFA)

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